Gott ist weit, weit weg… unerreichbar, für mich nicht fassbar. Manche Menschen denken so, manchmal ertappen wir uns selber dabei, so zu denken… Aber was ist dran an solchen Behauptungen?

Könnte es nicht auch so sein, dass Gott in Wirklichkeit viel näher bei uns ist, als wir denken? Was denkst Du darüber und wie ist das bei Dir?

 

In den Sommermonaten machen sich viele auf den Weg und sind für ein paar Tage oder Wochen an einem anderen Ort. Alleine, zu zweit oder mit Mehreren geht’s in Bewegung. Manchmal verläuft der Weg nicht so wie geplant und Du musst eine Umleitung oder Verspätung in Kauf nehmen. „Wie nervig“, denkst du dir, „ich bin doch eigentlich schon da…“.

Groß ändern kannst Du das aber meist nicht. Oft bleibt Dir nichts übrig, als die Umleitung oder die Verspätung in Kauf zu nehmen. Doch mit Blick aus dem Fenster kannst Du dann rechts und/oder links des Weges schöne Dinge

sehen. Auf Deinem geplanten Weg hättest Du die vielleicht sonst nicht so betrachtet und Du freust Dich, dass der Umweg oder die Verspätung doch was Schönes hat. Und dann bist Du wieder auf Kurs und fast am Ziel – trotz Umleitung oder Verspätung – geschafft!

 

So etwas ist Dir sicherlich auch schon mal passiert, nicht nur auf dem Weg in den Urlaub. Eigentlich war Dir klar, wie Dein Lebensweg sein sollte – aber dann kam alles anders und Du musstest eine Umleitung oder einen Umweg in Kauf nehmen. Trotz alledem hast Du das Ziel nie aus den Augen verloren oder bist bis zum Ziel gekommen.

Auf all Deinen Wegen, die Du so jeden Tag gehst, begleitet Dich Gott. In der Bibel gibt es dazu einen Vers, der das genau beschreibt und da sagt Jesus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ Er verspricht mir damit, bei mir zu sein, nicht weit weg zu sein und auch gerade dann, wenn ich auf einer Umleitung oder einem Umweg bin.

Text: Nikals Niedermeier