Leute, Leute…

Was war das für ein Wochenende? Ich denke, alle die dabei waren, können, trotz des meist miesen Wetters, mir zu stimmen, dass es einfach nur einfach genial war!

Ich will euch einfach mal erzählen warum. Am Freitag um 15.00 Uhr begann es damit, dass alle Ehrenamtlichen, fast 100 (!), ankamen und ihre Zelte auf dem Mitarbeiter Zeltplatz aufschlugen. Um 17.00 Uhr kamen dann die Konfis, ungefähr 380 (!!) mit Pfarrerinnen und Pfarrern, entweder mit dem Fahrrad oder motorisiert an. Nachdem sie sich ihre Säcken mit nötigem Material abholten, gingen sie zu ihren Gruppenzelten gingen, die natürlich geschlechtergetrennt waren. Um 18.30 Uhr gab es dann Abendbrot, lecker Würstchen und Gemüsespieße mit Salat. Gegen 19.00 Uhr gibt es dann ein kurzes Briefing für die Mitarbeiter und danach geht es weiter mit dem Abendprogramm. Eine große Bühnenshow mit Begrüßung, Band, Vorstellung des Programms und verschiedenen Spielen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern. Diese Spiele gingen immer zugunsten der Konfis aus, denn jedes Mal, wenn einer der Pfarrerinnen und Pfarrer gegen eine/n andere/n gewinnt, gibt es Gummibärchen für die Konfis 😀

Verständlicherweise war die Stimmung hier schon richtig gut, schließlich gab es Gummibärchen, wer hätte da schlechte Laune haben können 😛

Danach gab es freie Zeit mit Angeboten. Es gab ein großes Discozelt, ein Lagerfeuer, ein Spielezelt und die Green Lounge, sowie den Infopoint zum hinsetzen, entspannen und chillen. Auch hier war die Stimmung wieder super! Um 23.45 Uhr ging es dann zum Nachtgebet. Das Nachtgebet handelte von „leichtem Gepäck“, denn jeder sollte sich frei machen vom weltlichen Gut. Ein reicher Mensch kommt nämlich nicht in den Himmel, eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr. Danach folgt gegen 00.30 Uhr die Nachtruhe, die mehr oder weniger eingehalten wurde.

Um 08.30 Uhr war am Samstag morgen der offizielle Beginn, inoffiziell fing es für die Konfis schon um  04.00 Uhr an, als die ersten schon wieder munter aufstanden oder gar nicht erst geschlafen haben. Es fing an mit der Guten-Morgen-Show und dem Frühstücksbufett. Um 09.30 Uhr gab es dann eine Ansage, zu den verschiedenen Workshops, die um 10.00 Uhr starteten und um 12.00 Uhr endeten, denn leider konnten nicht alle stattfinden, dennoch hat jeder einen gefunden, schließlich gab es ungefähr 20 verschiedene.

Um 13.00 Uhr ging es dann  zur „Hamburgerstraße“, was das ist kann man sich bestimmt vorstellen, falls nicht, jeder stellt sich an und läuft eine „Straße“ entlang, um sich seinen oder ihren perfekten Burger zusammen  zu stellen. Gegen 15.00 Uhr ging es dann weiter mit der nächsten Workshopphase, die bis 17.00 Uhr ging. Danach gab es wieder Freizeit mit ein paar Angeboten. Wie den Tag zu vor schon, gab es dann um 18.30 Uhr Abendbrot, Geflügel, Grillkäse und Salate. Nachdem essen fängt das Vorprogramm der Jugendkirche mit Flüchtlingen zusammen statt. Sie zeigen uns, was sie in der Zeit in der Jugendkirche so machen. Die einen Singen und die anderen spielen Theater.

Durch das Wetter musste das Abendprogramm leider geändert werden, denn schließlich, wollte keiner noch nasser werden, als sowieso schon. Deshalb gab es statt einer großen Bühnenshow, zwei „Workshops“. In dem eine Workshop wurde den Konfis gezeigt, was Improtheater bedeutet, den die Ehrenamtlichen spielten für die Konfis mehrere Improspiele und die Konfis schienen hell auf begeistert. Der zweite Workshop, bedeutete Aktion für die Konfis, denn der Entertainment Workshop stellte vor, was erarbeitete wurde und es gab viele Spiele für die Konfis. Natürlich waren die Konfis auch hier in einer super Stimmung!

Um 22.00 Uhr fand dann die vorgezogene Andacht statt. Diesmal ging es darum, dass jeder Angst hat sich auf zumachen, aber weil Gott bei uns ist, wie es in großen orangenen Buchstaben mit Schwarzlichtfarbe geschrieben stand, schafft es jeder sich aufzumachen. Danach wurde die Hoffnung über Kerzen mit allen geteilt.  Um 00.30 Uhr war dann wieder Nachtruhe.

Offizieller Beginn am Sonntag wieder um 08.30 Uhr mit Guten-Morgen-Show und Frühstücksbuffet. Um 10.00 Uhr beginnt dann der Abschiedsgottesdienst, bei dem auch Gäste dabei waren, zum Beispiel die Eltern der Konfis. Im Gottesdienst wurden all die negativen Dinge, die uns vom Aufmachen abhalten und einengen, gesprengt und die Welt wurde ins Rollen gebracht, sodass wir uns alle aufmachen können.

Zum Abschluss wurde die Stimmung nochmal ein wenig aufgeheizt und alle wurde zum nächsten Jahr eingeladen. Leider musste Thomas verabschiedet werden, der dieses Jahr das letzte Mal alles rund um das Konfi-Camp geplant hat.

Vielen Dank für deine wundervolle Arbeit Thomas !!!

Danke auch, an all die Konfirmanden und Konfirmandinnen, all die Pfarrer und Pfarrerinnen, all die Hauptamtlichen und die Ehrenamtlichen, ihr alle macht das Camp, zu dem was es war und ist, einfach nur spitze!

Bis zum nächsten Jahr!

instagram-1372870_1280Achja unser Instagram Projekt lief übrigens auch gut, schaut doch mal rein!