„Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass wir an den Olympischen Spielen teilnehmen und dabei die gültigen Regeln respektieren und befolgen und uns dabei einem Sport ohne Doping und ohne Drogen verpflichten, im wahren Geist der Sportlichkeit, für den Ruhm des Sports und die Ehre unserer Mannschaft.“

Das ist der Olympische Eid, der zu Beginn der Spiele von einem Sportler oder einer Sportlerin des Austragungslandes beschworen wird.
Am 05. August starteten die 31. Olympischen Sommerspiele in Rio.
206 Nationen nehmen in 28 Sportarten mit insgesamt über 10 000 Athleten teil.
Währende der Spiele gibt es 306 mal Gold-, Silber- und Bronzemedaillen zu gewinnen.

Der Volksmund sagt, jede Medaille hat ihre zwei Seiten und so gibt es neben dem Olympischen Eid, der den wahren Geist der Sportlichkeit und die Fairness betont auch noch die andere  Seite.
So bejubelt das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Olympischen Spiele gerne als Fest der Völker, das Menschen zusammenbringt und zum Frieden in der Welt beiträgt. Dass die Spiele  jedoch mit über 10 Milliarden Euro an Ausgaben längst zu einer wirtschaftliche Macht geworden sind, das die Menschen in den Armenvierteln Rios weit hinter sich lässt und der Stadt selbst keinen finanziellen Raum mehr gibt, das ist die andere Seite der Goldmedaille.

Jede Medaille hat ihre 2 Seiten.
Mahatma Gandhi hat einmal Die sieben modernen sozialen Sünden der Menschheit beschrieben, die dazu führen, dass es Gewalt und Ungerechtigkeit auf der Welt gibt.

Lassen sie uns ein wenig Olympia im Alltag spüren lassen. Lassen sie uns Fair und gerecht miteinander umgehen.

Michael Reckmann, Diakon