Engel sein 2018-02-06T08:06:29+00:00

Engel sein
Diakonisches Projekt

Dieses Projekt macht aufmerksam auf diakonisches Sehen und Handeln .

  • Hilfebedürftigkeit erleben

  • Nächstenliebe erlebbar machen

  • Jugendliche mit Menschen die Hilfe brauchen in aktiver Gemeinde vernetzen

  • eine neue Methode für Konfirmandenarbeit und Gemeinde kennen lernen.

Gruppengröße: ab 10 – max 25 Personen
Raumbedarf: Großer Raum mit einem kleinen Nebenraum
Ausstattung: Beamer und Leinwand
Zeitbedarf: KU- Stunde/ Gruppenerfahrung „Nichts geht alleine“
                        Sonntag 5 Stunden/ Aktionstag „Behinderung im Leben“
                        Auswertung in der Gemeinde (2 Std)
Kosten: Für die Konfis keine.
Das gesamte Projekt 
wird durch Fördermittel finanziert.
Mitarbeit Pfarrer/ Pfarrerin: Ja
Mitarbeit EAM: Gerne, mit Vorbereitungstreffen möglich

Michael Reckmann
Michael ReckmannDiakonische Arbeit
Telefon: 02381 142 117

Projekt mit den Konfis der Kirchengemeinde Hamm

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Das Projekt ‚Engel sein‘ wird von Diakon Michael Reckmann vom Jugendreferat des Kirchenkreises Hamm angeboten. Die neue Konfirmandengruppe von Pfarrerin Bunse-Großmann und die Konfirmanden von Pfarrer Rüther starteten mit dem Projekt am 17. November 2015. Diakon Michael Reckmann führte dienstags nachmittags die Projektreihe durch. Besonders spannend und erlebnisreich war der Projekttag. Am Samstag, den 24. November 2015, trafen sich die Konfirmanden morgens im Lutherzentrum. Thema des Vormittags war, mit Hilfsmitteln und besonderer Kleidung selbst zu erfahren, wie es ist, mit einer körperlichen Einschränkung zu leben. Die Jugendlichen wurden so ausgestattet, dass sie erfahren konnten, wie es ist, gehbehindert, alt, blind, schwerhörig etc. zu sein. Zu zweit oder in Kleingruppen gingen die Jugendlichen dann in die Stadt, bewegten sich in dieser für sie ungewohnten Weise, halfen einander und versuchten zu Passanten Kontakt aufzunehmen. Die vielen Eindrücke und Erfahrungen wurden dann im Plenum ausgetauscht. Einige Jugendliche wurden auch gefilmt. Ein weiterer wichtiger Teil des Projekts war der Besuch einer diakonischen Einrichtung. Nachdem sich die Mitarbeiter der Bahnhofsmission, der Einrichtung Wittekindshof und des Diakonischen Werkes in einer Konfi-Stunde vorgestellt hatten, wurden diese Einrichtungen in Kleingruppen von den Konfirmanden besucht. Hinzu kam noch der Besuch des katholischen Krankenhauses mit der Krankenhausseelsorgerin. Auch hier wurden viele neue Erfahrungen gemacht. Abschliessend gestalteten die Konfirmanden mit den Pfarrern und Diakon Michael Reckmann einen Gottesdienst am 4. Advent in der Pauluskirche. Im Mittelpunkt stand hier ein Film zum Gleichnis vom Barmherzigen Samariter. Die Konfirmanden gaben den Personen im Gleichnis ihre Stimme. Zugleich erzählten sie auf diese Weise die Botschaft des Gleichnisses: Schenke dem Menschen deine Hilfe, der sie braucht. So geben wir die Liebe Gottes weiter. So werden wir einander zum Engel.

von Pfarrerin Heidi Buns-Großmann